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Kindertrauer

Wenn Kinder trauern

Der Verlust eines Menschen betrifft auch Kinder. Sie haben ein Recht auf ihre Gefühle und ihre Trauer. Es immer empfehlenswert, Kinder altersgerecht in die Situation mit einzubeziehen, wenn ein Trauerfall eingetreten ist. Verheimlichungen, Tabuisierungen und unrealistische Bilder können bei Kindern Unsicherheiten, Ängste und durchaus auch Schuldgefühle auslösen.

Kinder dürfen wissen, dass Tod und Trauer zum Leben gehören und jeder Mensch das Recht hat, traurig zu sein. Vielleicht haben sie bereits die Erfahrung mit der Endlichkeit des Lebens durch den Tod eines Haustiers gemacht?

Sprechen Sie mit Ihren Kindern und binden Sie sie ein in den planbaren Ablauf der Trauerfeier und erklären Sie, warum beispielsweise ein Grab wichtig sein kann. Gemeinsame Rituale können hilfreich sein, wie z. B. Sarg- oder Grabbeigaben aussuchen und/oder basteln, Blümchen pflanzen, Fotobücher anschauen, eine Kerze anzünden, einen Brief schreiben oder ein Bild malen. Nehmen Sie sich Zeit für das Gedenken und die besonderen Erinnerungen. Kleine und große Menschen können sich auf diese Weise auch gegenseitig in der Zeit der Trauer Kraft geben. Oft ist es so, dass Erwachsene ihre Angst auf ihre Kinder projizieren. Wir empfehlen, Kinder mit in den Beerdigungsablauf einzubeziehen. Kinder gehen ganz anders mit dem Tod um und wir Erwachsenen können von ihnen sogar lernen.